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Notfalltraining für Arztpraxen bei doceomed

Unter Notfalltraining für Arztpraxen und Krankenhäuser oder notfallmedizinischem Praxistraining versteht man von Ärzten, Zahnärzten und deren Assistenzpersonal durchzuführende Schulungen, um menschliches Leben zu retten, bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen weiterführender Hilfe (Rettungsdienst) abzuwenden oder zu mildern.

Nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für die an der vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Psychotherapeuten und medizinischen Versorgungszentren ist der Nachweis eines Notfallmanagements verpflichtend.

Die Ausbildung fokussiert sich heute im Wesentlichen auf die Vermittlung von standardisierten Abläufen und die Zusammenarbeit zwischen nicht-ärztlichem und ärztlichem Personal in der medizinischen Einrichtung. In der Versorgung von Notfallpatienten wird dazu übergegangen, Behandlungsleitpfade in sogenannten Standard Operating Procedures (SOP) abzubilden. Diese SOPs werden auf den Grundlagen medizinischer Leitlinien erstellt und spiegeln die aktuellen evidenzbasierten Behandlungsempfehlungen (Evidenzbasierte Medizin) wider.

Die Inhalte der Ausbildung sind gesetzlich nicht definiert, umfassen im Allgemeinen aber immer folgende Aspekte:

  • Basisreanimation (Basic Life Support)
  • Erweiterte Reanimation (Advanced Life Support)
  • Atemwegsmanagement (hier insbesondere Alternativen zur endotrachealen Intubation)
  • Frühdefibrillation

Darüber hinaus können noch weitere spezielle Notfallbilder die Ausbildung ergänzen:

  • Myokardinfarkt
  • Schlaganfall
  • Schock als lebensbedrohlicher Zustand
  • Wunden und Wundversorgung, Blutstillung
  • Vergiftungen (z. B. mit Alkohol, Medikamenten, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Pflanzenschutzmitteln, Chemikalien oder Drogen)
  • Krampfanfall (Epilepsie)
  • thermische Schädigungen (Verbrennungen, Erfrierung und Unterkühlung)
  • Allergische Reaktionen
  • Traumamuster (Verletzungen)
  • Ersticken (Verschlucken von Fremdkörpern)
  • Bauchverletzungen, akute Erkrankungen des Bauchraums mit Übelkeit und Durchfall oder Erbrechen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Polytraumaversorgung

Die Teilnahme von Ärzten in Deutschland dient auch der ärztlichen Fortbildungspflicht. Die Lehrgangsdauer beträgt je nach Umfang und Auswahl der Themeninhalte 4 Zeitstunden.

Individuelle Wünsche sind immer möglich. Sprechen Sie uns an.

Mehr Informationen zu Notfalltraining für Arztpraxen Direkt zum Schulungsangebot
Notfalltraining Arztpraxis